Am 07. September fand in Mainz die diesjährige Hauptversammlung des VKM statt. Neben den Berichten aus den verschiedenen Bereichen in denen der VKM sich engagiert und vertreten ist, stand in diesem Jahr die Wahl des Vorstandes im Mittelpunkt.

Zunächst begrüßte Eveline Kunert als Vorsitzende die Anwesenden und gedachte in einer Schweige Minute Herrn Klaus Günter Franz, der die Geschicke des VKM über Jahre als Vorsitzender geprägt hat.

Nach Berichten aus dem VKM selbst, den verschiedenen Arbeitsrechtlichen Kommissionen und kooperativen Verbänden erfolgte der Bericht der Kassenprüfer. Die Versammlung stimmte für die Entlastung des Vorstandes und die Genehmigung des Wirtschaftsplanes für das Jahr 2023.

Bei den Wahlen zum Vorstand gab es einen Wechsel innerhalb des „Führungsduos“ Sabine Hübner wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt. Eveline Kunert wird dem Verband künftig als 2. Vorsitzende zur Verfügung stehen. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden wieder gewählt: Sabine Bezvald, Carsten Schwöbel, Tatjana Gremm, Martin Schnelle, Ingo Mörl, Gerlinde Fricke.

Stefan Merzbach und Sabrina Jupe-Naab traten erstmalig zur Wahl an und wurden ebenfalls gewählt.

Der neue Vorstand bedankt sich an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und dankt den aus Altersgründen ausgeschiedenen Vorstandkolleg*innen für Ihr Engagement in den letzten Jahren.

In ihrer Antrittsrede nannte Sabine Hübner als Ziele für die kommende Amtszeit die Stärkung des VKM als Sozialpartner durch Mitgliedergewinnung. Der VKM vertritt als Sozialpartner in drei Arbeitsrechtlichen Kommissionen die Interessen von mehr als 60.000 Beschäftigten in verfasster Kirche und Diakonie. In der EKHN(Evangelische Kirche Hessen und Naussau) mit ca. 20.000 Beschäftigten ist der VKM sogar alleiniges Gegenüber der Arbeitgeber. Daher muss der Bestand und die Weiterentwicklung des Verbandes aktiv gestaltet werden. Durch die „Verrentungswelle der Babyboomer“ in den kommenden Jahren betonte Sabine Hübner, dass eine weitere große Aufgabe am Ende der kommenden Amtszeit die gut vorbereitete Übergabe des Verbandes in jüngere Hände sein muss. Zumal gerade im Bereich der EKHN mit dem Reformprozess ekhn2030 umfassende Veränderungen ins Haus stehen, die die Mitarbeitenden in allen Bereichen betreffen werden. Hier braucht es weiter Menschen die sich im VKM und in den Arbeitsrechtlichen Kommissionen für die Rechte der Beschäftigten einsetzen und den Arbeitgebern ein klares Gegenüber sind.